Heute möchten wir eine Kund*innenstimme mit euch teilen, die uns viel Freude gemacht hat. Jennifer Smailes von der Kunsthalle Bremen schrieb:

„[…] ein ganz herzlicher Dank geht an euch alle für die wunderbare Begleitung unseres Teilhabeprozesses bei der Neugestaltung der Wegeleitung der Kunsthalle Bremen.

Die einfache Orientierung im Museum ist ein so wichtiger Faktor dafür, dass sich alle Besucher*innen bei uns wohl fühlen. […]

Damit dieser Prozess fair, einfach, effizient und zugänglich abläuft, habt ihr uns zu Fragebögen und Ablauf der Fokusgruppentreffen beraten. Besonders wertvoll war auch eure Aufbereitung der Ergebnisse im Rahmen eines Workshops mit Hausleitung, Mitarbeitenden und der Gestaltungsagentur one/one.

Dabei habt ihr nicht nur auf die Notwendigkeit inklusiver Gestaltung hingewiesen, sondern mit großer Klarheit geholfen, einfache und umsetzbare Lösungen für bestehende Barrieren zu finden.

Ich hoffe, wir arbeiten auch in der Zukunft gemeinsam an Projekten für offenere Museen zusammen!“

Danke, liebe Jennifer! Diesen Wunsch können wir nur zurückgeben – auf ein Wiedersehen beim nächsten Projekt!

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Teil des neuen Wegeleitsystems der Kunsthalle Bremen zu sehen, welches aus Schrift und Piktogrammen besteht und wozu das Team von <Platz da!> beraten hat.

Darunter ist folgendes Zitat von Jennifer Smailes von der Kunsthalle Bremen zu lesen: „[…] ihr habt nicht nur auf die Notwendigkeit inklusiver Gestaltung hingewiesen, sondern mit großer Klarheit geholfen, einfache und umsetzbare Lösungen für bestehende Barrieren zu finden.“

Sign-Dating zur Ausstellung “Beuys – Lehmbruck”

Wir sign-daten wieder online am Samstag, den 18. September von 14-17 Uhr mit der Bundeskunsthalle zu deren beeindruckenden Ausstellung “Beuys – Lehmbruck. Denken ist Plastik.“. Mit dabei ist dieses Mal der gehörlose Kunstvermittler Rainer Miebach. Wir haben noch freie Rest-Plätze für gehörlose, schwerhörige oder hörende Menschen, die Lust haben auf Austausch und Begegnung zum Thema.

Anmeldung und Kauf der Tickets unter folgendem Link: https://www.bundeskunsthalle.de/veranstaltungen/kalender.html/#date6013

Bildbeschreibung: Schwarzer Text auf weißem Hintergrund: Sign Dating Online, Zur Ausstellung Beuys-Lehmbruck, Denken ist Plastik. @Bundeskunsthalle. Darunter ein Streifen mit drei Fotos. Darauf sind Rainer Miebach, Stefanie Wiens und Birgit Tellmann zu sehen, wie sie Namen der Künstler gebärden: Beuys und Lehmbruck.

Jahresempfang digital

Am 17. August fand der Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragter · Öffentliche Verwaltung und Regierungsbehörde digital statt. Toll war die Möglichkeit dem Live-Stream in Gebärdensprache, Leichter Sprache und mit Audiodeskreption zu folgen. Das sollte bezahlbarer Standard sein! Die Austauschmöglichkeit danach funktionierte mehr oder weniger, obwohl ich nicht denke, dass es wirklich barrierefrei war. Hier muss noch weiterentwickelt werden! 

Nach all diesen Forderungen bleibt zusammenzufassen: Ninia Binias und Jürgen Dusel waren toll, die kulturellen Beiträge auch, aber live und in Farbe, diskutierend, essend und tanzend ist noch schöner – und barrierefreier : )

📷 Bild 1: Auswahl des Livestreams auf dem Liveportal der Bundesregierung – Ansicht der Webseite.
📷 Bild 2: Gespräch zwischen Ninia Binias und Jürgen Dusel mit Studiohintergrund.
📷 Bild 3: Kultureller Beitrag während des Livestreams – Pantomime JOMI mit Lichtkugel
📷 Bild 4: Digitale Austauschmöglichkeit nach dem Hauptprogramm in Online-Diskussionsräumen. Ansicht der Webseite

Wir sign-daten wieder online am Samstag, den 28. August von 14-17 Uhr mit der Bundeskunsthalle zu deren beeindruckenden Ausstellung “Dress Code – Das Spiel mit der Mode“. Mit dabei ist auch die gehörlose Kunstvermittlerin Juliane Steinwede. Wir haben noch freie Rest-Plätze für gehörlose, schwerhörige oder hörende Menschen, die Lust haben auf Austausch und Begegnung zum Thema “Mode”.

Anmeldung und Kauf der Tickets unter folgendem Link:https://www.bundeskunsthalle.de/veranstaltu…/kalender.html

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Screenshot einer Zoomkonferenz zu sehen. Die vier Teilnehmer*innen Birgit Tellmann, Juliane Steinwede, Rachid Jabado und Stefanie Wiens lächeln in die Kamera und machen verschiedene Handzeichen.

Mascha Kaléko und Leichte Sprache

Die tolle Dichterin Mascha Kaléko machte in ihrem Leben eine ähnlich frustrierende Erfahrung wie wir bei unserer Arbeit: ihre Gedichte wurden als “zu einfach” bezeichnet.

Denn auch unsere Konzepte zur Barrierefreiheit werden manchmal als “zu einfach” bewertet. Wir schreiben diese in möglichst Leichter Sprache, damit alle Teammitglieder sie auch verstehen und hinter ihnen stehen können.

Außerdem: warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Oder wie Mascha Kaléko schon damals feststellte:

“Heute aber gilt es wieder so unverständlich wie nur irgend möglich zu dichten, nicht weil man muss (…) sondern weil das Kompliziertere oder besser das Kompliziert-Klingende die Leser*innen beeindruckt.”

Mascha, wir fühlen Dich! Und an alle Leser*innen: Lest ihre Gedichte!

Bildbeschreibung: Das Bild ist horizontal in zwei Teile geteilt. Im oberen Teil ist ein Foto zu sehen und im unteren ein Zitattext.

Auf dem Foto ist ein Buch zu sehen, das auf einer braunen und einer orangenen Wolldecke liegt. Der Buchtitel „Mascha Kaléko“ ist ebenfalls in orangenen Buchstaben auf dem Umschlag geschrieben. Darüber ist der Name der Autorin, Jutta Rosenkranz, geschrieben. Das Umschlagbild ist ein schwarz-weißes Porträt von Mascha Kaléko. Es ist nur ihr von dunklen Haaren umrahmtes Gesicht zu sehen, das sie auf ihre flache Hand stützt. Sie schaut den*die Betrachter*in an.

Das Zitat darunter ist in schwarzen Großbuchstaben geschrieben und lautet: „Weiß Gott, ich bin ganz unmodern. Ich schäme mich zuschanden: Zwar liest man meine Verse gern, Doch werden sie – verstanden!“ Unter dem Zitat steht der Name der Autorin, Mascha Kaléko.