Optimismus für 2021

Danke für all die schönen analogen und digitalen Grüße über die Feiertage und Wünsche für das neue Jahr! Wie es schon in unserem letzten Post anklang, konzentrieren wir uns immer wieder auf die Chancen dieser herausfordernden Zeit. Erfolgreiche Online- und Hybridformate, die für manche Menschen Teilhabe erst ermöglichen, sind so eine Chance, die wir 2020 ergriffen haben. Diese werden unsere Arbeit auch in Zukunft sinnvoll ergänzen! Welche Chancen habt Ihr 2020 gesehen, gefühlt, getastet und ergriffen?

Inklusion als Superkraft und Wünsche

Wie dieses ganze Jahr, verlief auch unsere Weihnachtsfeier anders. Wir trafen uns online und packten unsere via Post geschickten Geschenke nacheinander aus – die Auspackenden zunächst mit geschlossenen Augen. So ertasteten und errieten wir die tollsten Überraschungen und waren sehr glücklich mit dieser sicheren Variante der Feierei. Diese ist auch Ausdruck flexibler Anpassung, einer Superkraft, die wir im Team inzwischen alle haben, denn Flexibilität ist immer gefordert in inklusiven Kontexten. In diesem Sinne wünsche wir allen Kund*innen, Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen:

Gesundheit, Mut, Umarmungen, inklusive Zusammenarbeit,  Hoffnung und Leichtigkeit!

Ein Lebenszeichen

Dass wir so lange nichts mehr hier gepostet haben, ist ein Zeichen von ganz viel Leben hinter den <Platz da!> Kulissen: in den letzten Monaten haben wir die tollsten Kund*innen beraten, waren mit INKuLtur in Russland und der Ukraine und haben mit KuDiBa Kultur digitaler und barrierefreier gemacht – natürlich online! Dabei haben wir nicht nur heimlich die polnischen Hausschuhe getragen, sondern uns auch nach dem Balkon-Office gesehnt, deshalb Quatsch mit Geweihen vor Zoom gemacht und eingesehen, dass wir unsere Vereinsgründung in den Januar verschieben müssen. Nun freuen wir uns nun auf ruhigere Tage und gönnen sie auch allen unseren Kund*innen, Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen.

Wir berichten über Barrierefreiheitschecks in Stadtteilzentren, die wir in Kooperation mit der Geteq und dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. durchführen:

Manchmal ist Präsenz notwendig oder eine Erinnerung an andere Zeiten und den schönen Herbst. Die Barrierefreiheitschecks “Sehen“ in Präsenz durchzuführen ist nicht nur erkenntnisreich, sondern auch notwendig! Menschen, die im Sehen auf Barrieren stoßen, brauchen häufig Wegbegleitung, Führung im Haus, das Tasten und Erleben der Atmosphäre. Diese Atmosphäre wird maßgeblich durch im Umgang mit Besucher*innen geschultes Personal bestimmt, denn die meisten Barrieren können dadurch abgebaut oder zumindest abgeschwächt werden. Wenn wir dann noch “kleine Perlen“ in Form von herbstlichen Tastbildern entdecken, macht uns unsere Arbeit riesengroßen Spaß. Wir verlassen die überprüften Einrichtungen dann mit einem Lächeln und der Erkenntnis, dass alleine die Begegnung mit uns gerade etwas ausgelöst und vielleicht sogar ein klein wenig geschult hat.